Wissenswertes

Petition braucht Unterschriften: Eine Meldepflicht für Saatgut-Engagierte könnte der Sortenvielfalt beträchtlich schaden

Eine amtliche Meldepflicht für Vielfalts-Engagierte? Wer würde noch samenfeste Sorten erhalten, wenn man sich beim Pflanzenschutzdienst registrieren müsste?  Wenn man dann eine aufwendige Liste von Pflichten erfüllen müsste, bis hin zu PCR-Tests bei Tomaten oder Bohnen? Wenn das Saatgut und die Jungpflanzen deswegen erheblich teurer würden?

Liebe FreundInnen der landwirtschaftlichen Vielfalt,

Wer keine Angestellten hat und daher ohnehin nur wenig Saatgut produzieren, eintüten und verkaufen kann, sollte nicht mit Verwaltungsarbeit belastet werden. Eine Kostenerstattung wäre keine Lösung, denn die Verwaltungsarbeit würde dadurch nur noch weiter anwachsen. ErhalterInnen und solche, die es ausprobieren wollen, würden abgeschreckt. Soll künftig Vielfaltssaatgut nur noch von wenigen mit Personal ausgestatteten Organisationen in der EU verkauft werden? 

Der Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V. bittet Sie um Unterstützung!

Hier die Petition des Dachverbands an die EU Kommission zum Unterschreiben und auch zum Kommentieren:

https://www.openpetition.eu/petition/online/eine-meldepflicht-fuer-saatgut-engagierte-koennte-der-sortenvielfalt-betraechtlich-schaden-2

Ihre Kommentare zusätzlich zur Unterschrift sind zur Stärkung der Petition sehr wichtig! Bitte nutzen Sie  Ihre Kommentare auch für eine eigene Email an Ihre Kontakte.

Die Petition gibt es auch in Englisch: https://www.openpetition.eu/petition/online/making-seed-savers-register-could-slash-the-saving-of-seeds, Sie können diese an Ihre nicht-deutschsprachigen Kontakte weiter leiten.

 

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