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Solawi im Kinoformat - Das Kombinat

Das Kombinat

Ein Film von Moritz Springer

Der Dokumentarfilmer Moritz Springer begleitete das Kartoffelkombinat aus München über einen Zeitraum von neun Jahren auf seiner bewegenden Reise von der idealistischen Idee zur größten Solidarischen Landwirtschaft in Deutschland.

Einer der beiden Gründer des Kartoffelkombinats, Simon Scholl, arbeitet seit 2019 im Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V., ist dort Teil der geschäftsführenden, soziokratischen Koordination und berät aktuell rund 30 Solawi-Genossenschaften. In seinen Augen ist der Dokumentarfilm aus unterschiedlichsten Gründen sehenswert und besonders:

“Moritz blieb am Kartoffelkombinat und seiner Geschichte neun Jahre lang dran, auch, als ihm die Gelder ausgingen und die Filmförderungen (zunächst) ausblieben. Als sich im KK-Team, und v.a. bei Daniel und mir, im verflixten siebten Jahr - nach viel zu langer Zeit jenseits der Belastungsgrenze - die Dinge zu überschlagen begannen, war Moritz mit seiner Kamera immer noch da. Und wir konnten ihn nicht einfach wieder nach Hause schicken. :-)

In der Folge gibt der Film einen sehr tiefen, authentischen Einblick in den “Maschinenraum” der ersten genossenschaftlich organisierten und auch größten Solidarischen Landwirtschaft in Deutschland. Und trotz temporärer, tiefgreifender Konflikte unter uns Gründern erzählt der Film auch eine wunderbare Erfolgsgeschichte, die Mut macht, anstehende Herausforderungen anzupacken."

Der Film thematisiert vieles: Wie wirtschaftlich und wie idealistisch kann/ muss/ soll eine Solawi sein? Wie ist der Umgang mit  Selbstausbeutung? Was ist unser transformativer Anspruch? Im Fokus stehen die Menschen, die sich in ihrem Tun in große Konflikte verwickeln können, Solawi hin oder her. Der Film berührt, weil die Zuschauenden sich in den gezeigten Konfliktsituationen wiedererkennen. Er zeigt auch, wie der Stress des operativen Alltags die Reflexion erschwert, und wie enorm die Veränderungsprozesse sind, die es zu bewältigen gilt.

So ist der Film zu einer Art Zeitdokument der letzten Dekade geworden, in der die Solawi-Bewegung quasi aus dem Nichts auf über 500 Betriebe angewachsen ist.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ZyeNS6Pw360
 

Stimmen  zum Film aus der Solawi-Bewegung

 

Rezensionen DAS KOMBINAT

»Das Kombinat« erweist sich als die bewegende Darstellung des Engagements und der Entschlossenheit einer Gruppe von Menschen, die eine alternative Form des Landwirtschaftens verwirklichen. Der Film hilft, über die Idee und Weiterentwicklung der Solidarischen Landwirtschaft zu diskutieren. Mit diesem Film Menschen ins Kino zu bringen und Denkanstöße zu geben, drängt sich regelrecht auf. Magazin Contraste

„Der Film von Moritz Springer ist zurückhaltend und sachlich, doch vielleicht ist DAS KOMBINAT gerade deswegen überzeugender als manch anderer, offensiver werbende Film über den ökosozialen Wandel.“ Indiekino

„Ob und wie dieser Spagat funktionieren kann, beschreibt Moritz Springer in seinem erfreulich ungeschönten Film. So schön Vorstellungen von Solidarität, Mitmachen, Bio und anderen Schlagworten sind, so schwierig ist es, diese in größerer Gruppe aufrechtzuerhalten.“ Programmkino.de

„Der Wert dieser filmisch eher unspektakulären Langzeitbeobachtung liegt vor allem darin, dass sie bei aller unverkennbaren Sympathie profunde Einblicke in die komplexen Mechanismen und Risiken solch einer idealistischen Unternehmung gewährt.“ filmdienst

„Entstanden ist ein persönlicher, trotzdem ehrlicher Blick auf das Projekt und seine Gründer.“ cinema.de

„Vor allem durch die lange Zeit der Begleitung ist der Film interessant, unterhaltsam und spannend.“ choices

„Der Film handelt eben nicht nur von Knollen und Rüben, sondern auch von Überzeugungen, die manchmal stärker sind als Freundschaft.“ Süddeutsche Zeitung

„Dank Regisseuren wie Moritz Springer, die die Projekte über einen langen Zeitraum begleiten, sieht man auch die Arbeit und den Stress und den Schmerz dahinter. Im Film werden nicht nur Kartoffeln ausgebuddelt, sondern auch die menschlichen Geschichten, die hinter so einem Betrieb stecken.“ Süddeutsche Zeitung

„Das Kombinat ist ein zu gleichen Teilen aufschlussreicher, aufwühlender und aufmunternder Dokumentarfilm. Aufschlussreich für all jene, für die der Begriff der Solidarischen Landwirtschaft (kurz: Solawi) bislang ein Fremdwort war. Aufwühlend für alle Anhänger der Solawi angesichts der Blauäugigkeit, mit der sich die im Film begleiteten Idealisten in ihre Sache stürzen. Und aufmunternd, weil der Film allen Schwierigkeiten zum Trotz letzten Endes aufzeigt, dass es andere gangbare Wege in unserem Wirtschaftssystem gibt – so steinig sie auch sein mögen.“ spielfilm.de

„Es zeichnet Das Kombinat aus, dass der Film nicht beim positiven Porträt verharrt, sondern weitergeht, dass er auch tiefer blicken kann, in die unterschiedlichen Richtungen, die Simon und Daniel einschlagen wollen, in die Verwerfungen, die sich mit dem Wachstum ergeben, in die Animositäten, Misstrauen und Lagerbildung. So entwickelt Springer seinen Film immer weiter entlang der Geschichte des Kartoffelkombinats, zeigt, wie sich die Wege verzweigen können, selbst, wenn man dasselbe Ziel im Auge hat. Blickt genau hin auf die Dynamiken und erzeugt so das komplexe Bild einer Gemeinschaft, die das Neue und Andere wagt. Die sich aufmacht ins Ungewisse jenseits der Marktwirtschaft. Die weiß: Das Risiko lohnt.“ Kino-zeit.de

„Es tut gut, dass sich Springer die Zeit und den Raum nimmt, detaillierter auf die – auch materiellen – Hintergründe des Kombinats zu schauen. So dürfte der Film für viele in ähnlichen Projekten Arbeitende hilfreich sein.“ epd Film

 


Habt ihr Interesse an einer Kinovorstellung oder einer Veranstaltung bei Euch in der Solawi?


Kino-Vorführungen
Hierfür ist es am einfachsten, wenn ihr euren Kinobetreiber vor Ort direkt ansprecht. Diese können den Film ganz einfach über den Film-Verleih (Real Fiction) buchen. Falls ihr keine eigenen Kontakte zu einem Kino habt, meldet euch direkt bei Regisseur Moritz Springer. Die Kosten für die Vorführung werden über den Kinobetreiber abgerechnet. Ihr müsst euch nur drum kümmern, dass auch Menschen ins Kino kommen, bestenfalls in Kooperation mit weiteren lokalen Akteuren. 

Vorführungen in eigener Location
Auch außerhalb von Kinos kann der Dokumentarfilm gezeigt werden. Dafür fällt eine Verleihgebühr an. Als Solawi könnt ihr den Film direkt über Real Fiction beziehen.

Diskussionsrunden und Publikumsgespräche
Spannend ist natürlich eine Vorführung mit anschließender Diskussionsrunde oder Publikumsgespräch. Die Kinos sind dazu in der Regel sehr aufgeschlossen, Gespräche können oft direkt im Anschluss des Films im Kino stattfinden. Wenn ihr den Filmemacher, Protagonisten aus dem Film, Solawi-Akteure aus der Region oder dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft einladen möchtet, sollte ein Tageshonorar, Reise- und Übernachtungskosten eingeplant werden.

Werbung, Pressearbeit
Plakate und Pressematerial bekommt ihr und das Kino als Veranstalter vom Filmverleih Realfiction zur Verfügung gestellt. Vergesst bei der Werbung die lokale Presse nicht, vielleicht haben sie ja auch Lust, zur Veranstaltung zu kommen!

 

Expert:innen-Talk: Solawi-Genossenschaften erfolgreich gründen

Expert:innen-Talk: Solidarische Landwirtschaft und Hofnachfolge

Erklär-Video über kurzkettige Lebensmittelversorgungsysteme

Ergebnis des europäischen SmartChain-Projektes

What are short food supply chains and why are their products good for you and your community?

See SmartChain video

Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

Top 5 Lösungen für die Ernährung für morgen (die schon heute funktionieren) und mehr Infos zum Film hier.

Frisch, gesund, ökologisch, lecker und vom Bauernhof vor der Haustüre, mit fairen Preisen für Erzeuger, Verarbeiter und Verbraucher – geht das? In TOMORROW (Trailer) zeigen Mélanie Laurent und Cyril Dion, wie: Mit Permakultur statt Industrielandwirtschaft, Direktvermarktung statt Supermarkt und urbanem Gärtnern statt grauer Parkplatzeinöde.

Der GartenCoop Dokufilm: "Die Strategie der krummen Gurken"

Die GartenCoop Freiburg setzt ein erfolgreiches Modell solidarischer Landwirtschaft um. Rund 260 Mitglieder teilen sich die Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb in Stadtnähe und tragen gemeinsam die Kosten und Risiken der Landwirtschaft. Die gesamte Ernte – ob gut oder schlecht, krumm oder gerade – wird auf alle Mitglieder verteilt. Ein konsequenter ökologischer Anbau, Saisonalität, 100% samenfeste Sorten, kurze Wege, solidarische Ökonomie, kollektives Eigentum, Bildung, sowie mit anpacken in der Landwirtschaft sind nur einige der vielen Merkmale des Projekts.

Dieser Dokumentarfilm gibt Einblick in die Motivationen und das Innenleben der Kooperative. Er zeigt Menschen, die in Zeiten ökonomischer und ökologischer Krise der Macht der Agrarindustrie etwas entgegensetzen: Die Strategie der krummen Gurken.

Eine cine rebelde Produktion 2013, 64 Min.
Ein Film von Sylvain Darou und Luciano Ibarra
Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0 DE

Mehr Informationen bei der Kooperative GartenCoop Freiburg.

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