EINLADUNG "Neue Wege der Vermarktung - Das Modell der Solidarischen Landwirtschaft" im Bergischen Land (Hybridveranstaltung)

 
 

Liebe Landwirtinnen und Landwirte, liebe Gärtnerinnen und Gärtner, liebe Interessierte an der Idee der Solidarischen Landwirtschaft,

der Druck in der Landwirtschaft nimmt aufgrund verschiedenster Herausforderungen stetig zu. Das innovative Direktvermarktungsmodell „Solidarische Landwirtschaft“ (Solawi) bietet die Möglichkeit einen Betrieb langfristig zu stabilisieren, indem die jährlichen Gesamtkosten durch Verbraucherinnen und Verbraucher getragen werden.

„Neue Wege der Vermarktung -
Das Modell der Solidarischen Landwirtschaft“
5.3.2024, 19:00 - 21:15 Uhr

Ratssaal der Gemeinde Engelskirchen
Engels-Platz 4, 51766 Engelskirchen

oder online-Teilnahme

Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V. lädt im Rahmen des Projekts SolaRegio in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und der Öko-Modellregion Bergisches RheinLand, Landwirtinnen und Landwirte, Gärtnerinnen und Gärtner, interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Organisationen aus allen Bereichen ein.

An diesem Abend diskutieren wir gemeinsam die Potenziale und Grenzen des Solawi-Modells in Ihrer Region und beleuchten Perspektiven einer (Teil-)Umstellung bestehender Betriebe. Ein kleines Abendessen und Getränke werden kostenlos zur Verfügung gestellt.

Bei der Veranstaltung werden außerdem Betriebe aus den Landkreisen Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis und Rhein-Sieg Kreis gesucht, die Interesse an einer Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft haben und dabei in mehreren Workshops begleitet werden möchten.

Programm

18:30 - Ankommen mit Imbiss & Ausstellung

19:00 - Begrüßung Ursula Jandel (Geschäftsführerin Kreisstellen Oberbergischer Kreis / Rheinisch-Bergischer Kreis / Mettmann, Landwirtschaftskammer NRW), Frank Herhaus (Dezernent für Planung, Regionalentwicklung und Umwelt, Oberbergischer Kreis)

19:15 - Einführung in das Konzept Solidarische Landwirtschaft

19:40 - Projektvorstellung „Solidarische Landwirtschaft im Kontext regionaler Innovationsökosysteme (SolaRegio)“ (Prof. Dr. Niko Paech, Universität Siegen)

19:50 - Vorstellung Ökomodellregion Bergisches RheinLand

20:00 - Podiumsgespräch mit Hans Leser (Stellv. Leiter der Abteilung „Landwirtschaft, Gartenbau, Ländliche Räume“ im Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW), Franz Bellinghausen (Kreisvorsitzender Kreisbauernschaft Oberbergischer Kreis), Bernd Schmitz (Landwirt Hanfer Hof, Bundesgeschäftsführer AbL), Klaus Strüber (Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, landwirtschaftlicher Berater)

Moderation: Hannah Fischer, Landwirtschaftskammer NRW

21:00 - Ausblick & Beteiligungsmöglichkeiten

Ab 21:15 - gemeinsamer Ausklang mit Möglichkeit zum Austausch

ANMELDUNG

Die Teilnahme ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis zum 27. Februar 2024 hilfreich. Eine Anmeldung & Teilnahme ist aber auch darüber hinaus noch möglich.

Kontakt

Netzwerk Solidarische Landwirtschaft

Alina Reinartz
areinartz@solidarische-landwirtschaft.org
www.solidarische-landwirtschaft.org

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Hannah Fischer
Telefon: +49 (0) 221/ 53 40 487
hannah.fischer@lwk.nrw.de
www.landwirtschaftskammer.de

 

Was ist Solidarische Landwirtschaft?

Die Landwirtschaft – nicht das einzelne Lebensmittel – wird finanziert.

In einer Solawi tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger:innen als auch die Verbraucher:innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigeren Landwirtschaft.

Ausführliche Informationen finden Sie auch auf der Netzwerk-Homepage.

Das Projekt "nascent-SolaRegio"

Solidarische Landwirtschaft (Solawi), gewinnt in den letzten Jahren signifikant an Akzeptanz und Verbreitung. Solawis verbinden Erzeuger:innen und Verbraucher:innen in Wirtschaftsgemeinschaften. Aufgrund ihres multifunktionalen Charakters leistet das Betriebsmodell einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigkeitsorientierten Transformation des Ernährungssystems. Trotz der Entstehung vieler Solawi-Betriebe in den letzten Jahren, handelt es sich weiterhin um ein Nischenphänomen. Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen des Projektes kooperierende Akteur:innen und Systemdienstleister:innen, welche zu einer gezielten Förderung von Solawi beitragen können, vernetzt und somit regionale Netzwerke aufgebaut werden. Im Rahmen mehrerer Workshops in den insgesamt vier Projektregionen (Landkreise Mittelsachsen und Meißen in Sachsen, Bergisches Land in NRW, Landkreise Northeim und Göttingen in Südniedersachsen (Landkreis Holzminden) und Landkreise Weimarer Land, Gotha und Ilm-Kreis in Thüringen) sollen diese vernetzt werden. In einem zweiten Schritt werden Landwirtschaftsbetriebe eingeladen und bei einem möglichen Umstellungsprozess auf Solawi beraten und begleitet. 

Ausführliche Informationen finden Sie auch auf der Projekt-Homepage oder bei Facebook, Instagram und LinkedIn.

Weitere Projektpartner:

in Kooperation mit:

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