Regionalgruppen

In vielen Ecken Deutschlands entstehen zurzeit Solawi-Regionalgruppen, in denen sich Solidarhöfe und Initiativen in räumlicher Nähe vernetzen. So kann in der jeweiligen Region ein intensiver Austausch stattfinden und gemeinsame Projekte entstehen. Hier besteht die Möglichkeit für die regionalen Besonderheiten gemeinsam (solidarische) Lösungen zu finden und somit Solidarische Landwirtschaft auf eine neue Stufe zu heben. Die Ideen reichen von Austausch über Anbau, Gemeinschaftsgestaltung, Finanzierung bis hin zu gemeinsam organisierte Jungpflanzenanzucht und Betriebskooperationen.

Ein lebendiges Netzwerk kann nur auf der Basis persönlicher Kontakte und Unterstützung wachsen. Wir möchten alle herzlich einladen, sich der eigenen Regionalgruppe anzuschließen. Wir wünschen uns, dass wir im Netzwerk mehr und mehr dahin kommen nach dem Prinzip der subsidiaren Organisations- und Solidaritätsstruktur zu arbeiten, d.h. alles, was auf einer kleineren Ebene geleistet werden kann, wird nicht auf einer größeren Ebene geregelt. Alles, was eine kleinere Ebene nicht leisten kann, wird von einer größeren Ebene unterstützt.

Die Regiogruppen haben keine festen Grenzen. Jede Solawi schließt sich der Regiogruppe an, der sie angehören möchte. Sobald die Anzahl der Höfe wächst, werden sich die Regionen möglicherweise weiter aufteilen. Falls ihr in eurer Gegend eine eigene Strukturen zur Vernetzung aufbauen wollt, nehmt Kontakt mit uns auf, wir unterstützen euch gerne dabei.

Wenn Du Dich in einen der bestehenden Solawi-RegionalGruppen-Verteiler eintragen möchtest, um an regionalem Austausch und RegioTreffen teilzunehmen, kannst du Dich weiter unten über die jeweiligen Links der entsprechenden Regionalgruppen eintragen.

Darüber hinaus findet ihr weiter unten auch die Kontakte zu den Solawi-Vernetzungsstellen in Österreich und der Schweiz.

Regiogruppe Allgäu- Bodensee- Oberschwaben

Hier kannst Du Dich in den Regioverteiler Allgaeu-Bodensee-Oberschwaben eintragen

Regiogruppe Bayern

hier kannst Du Dich in den Regioverteiler Bayern eintragen

Regiogrupe Berlin-Brandenburg

Du willst dabei sein? Oder brauchst noch mehr Informationen zur Regionalgruppe BBB? Dann trag' dich in unseren Verteiler ein: In den Verteiler eintragen 

Am 17. Januar, direkt vor der Wir-haben-es-satt-Demo, startete in Kreuzberg ein neuer Anlauf zur Bildung einer Regionalgruppe für Brandenburg und Berlin. Neun Höfe waren beim Vernetzungsfrühstück vertreten und trotz knackigem Zeitrahmen wurde es zum Ende noch richtig konkret: Drei Hofbesuche mit anschließendem Themenvortrag und Austausch werden wir 2015 organisieren; los geht es im März bei Speisegut. Du willst dabei sein? Oder brauchst noch mehr Informationen zur Regionalgruppe BBB? Dann trag' dich  in unseren Verteiler ein :

In den Verteiler eintragen 

Kontakt: Jakob Sehmsdorf, 030-51051-278, jakob.sehmsdorf@posteo.de

Regiogruppe Mittendrin

hier kannst Du Dich in den Regioverteiler Mittendrin eintragen

Hurra, die zweite Regionalgruppe ist geboren!
Heckenbeck, Dorfgarten Hebenshausen, Landolfshausen, Freudenthal, Rote Rübe, Göttingen, Marburg, Freudental, Vlotho...
Wir möchten Austausch, Vernetzung, Erzählen, Kennenlernen, Voneinanderlernen zwischen den verschiedenen Solawihöfen im Raum Mitte (wie auch immer man das definieren mag), mehr oder minder um und zwischen Kassel, Göttingen, Frankfurt und umzu, anstoßen.

Und wie wars?  War guuuuut!!! WIEDERHOLEN !  NACHMACHEN !  

Lieben Gruß aus der Region Mitte!

 

 

Im frühlingsfrischen und mit blühenden Kirschbäumen gesäumten Freudenthal (bei Witzenhausen)  haben sich knapp über 30 Leute von überall her getroffen zum Austauschen und Vernetzen. Hier der Link zum Protokoll.

Regiogruppe Mitte - West

hier kannst Du Dich in den Regioverteiler Mitte-West eintragen

Regiogruppe Nord

hier kannst Du Dich in den Regioverteiler Nord eintragen

Protokoll vom SoLawi-Regio-Nord-Treffen auf dem Gut Adolphshof am 24.04.2016

Beginn: 10:00 Uhr

Anwesende: Kirstin, Sabine, Solveig, später Marie (alle Gut Adolphhof), Brigitte und Barbara (beide Wildwuchs/Gehrden), Katharina (Schinkeler Höfe/Kiel), Divi (Netzwerkmitglied, ohne Hof/Leer), Kerstin (Güstritz, neue SoLawi in Gründung/Volzendorf Landbaukoop Lemgo und Altmark), Katja (auf der Suche nach SoLawi/Uelzen), Lea, Uwe und Ronja (Groß-Dahlum)

 

1. Begrüßungs- und Vorstellungsrunde

 

2. Themensammlung und Diskussion

 

Folgende Themen standen zur Auswahl:

A)   „Werbung“ von Neumitgliedern, Fluktuation der Mitglieder

B)   Anteilsgrößen, -gestaltung

C)   Arbeitscredo wie faire Entlohnung, Arbeitszeiten

D)   Kompetenzen der Mitglieder nutzen

 

Abstimmung: Thema A und B sollten diskutiert werden.

 

            Thema A) „Werbung“ für die SoLawi, Neumitglieder, Fluktuation

 

Ideensammlung für „Werbung“:

Stand auf Wochenmarkt, Infoabende mit guten Rednern und den Landwirten selbst, Flyer verteilen, Mund-zu-Mund, Beteiligung an Aktionen auf Veranstaltungen, Erstellung von Pressetexten, Facebook-Account (bleibt umstritten), Uni-Schwarze-Bretter, Hofführungen, an Schulen herangehen und damit ein frühes Bewußtsein für Umwelt und Ernährung schaffen, Stammtisch öffentlich bekanntgeben, Rezepteseite, Website: Seite mit Zitaten von Mitgliedern: „Ich bin dabei, weil...“

 

Läuft es von alleine oder muß etwas zur Werbung getan werden? Entspannte Haltung dazu? Eigentlich müßte die Idee an sich reichen und überzeugen.

 

Bei Neuentstehen einer SoLawi großes Interesse der Medien und ebbt dann ab.

 

Fluktuation – Bindung von Mitgliedern:

Es gibt verschiedene Motivationen der Mitglieder dabei zu sein a) Gemüse bezahlen und abholen b) zusätzliche Mitarbeit und Engagement

Patenschaft für neues Mitglied, Gemeinschaftsaktionen, gemeinsame Koch- und Ess-Aktionen: regelmäßiges Treffen der Depotverantwortlichen, Schnippel-Talk

 

3. Mittagspause (köstlich!) und Führung über den Adolphshof

 

4. Weitere Diskussion Thema A) und Thema B)

 

            Thema B) Anteile – Größe – Gestaltung

 

Frage:

Hängt die Fluktuation der Mitglieder eventuell mit der Anteilsgestaltung zusammen?

Gibt es Möglichkeiten, die Anteile an die individuellen Wünsche anzupassen?

 

Lösungsansätze, Ideen:

Anteile nicht zu groß bemessen. Andere mit ins Boot nehmen wenn zu viel Gemüse, untereinander austauschen. Von der Betriebsseite nicht zu schnell nachgeben, sondern auf Eigeninitiative und eigene Lösungen verweisen.

Anteile sind nicht anpassungsfähig und variierbar, da saisonal und abhängig von Ernteerfolg; besser: keine Teilung der Anteile!

 

Wichtig: Eigenverantwortung der MitgärtnerInnen herausfordern! SoLawi ist keine Biokiste!

 

- Über Vorratshaltung und Verarbeitung informieren, Rezeptesammlung hilfreich,

- Gruppen für Verarbeitung bilden (Kochgruppen, Sauerkrautherstellung etc.),

- keine Vorgaben (nur eventuell grobe Richtmengen) mehr bei der Entnahme für die MitgärtnerInnen, sondern freie Wahl bei Menge und Sorte, Vorteil: kein Abwiegen mehr, Depot organisiert das unter sich selbst oder einer teilt im Depot schon vorher auf = gelebter solidarischer Gedanke.

 

5. Kaffeepause mit selbstgebackenem Kuchen und einer Marzipantorte

 

6. Abschlußrunde

 

Toll, so viele Beiträge – Wir müssen es nicht jedem recht machen, aber die SoLawi ist auch für Landwirte die Existenzgrundlage – Ideal: Im Miteinander Probleme lösen und Wünsche erfüllen – Keine Anteile, sondern freie Auswahl, das kann funktionieren – Auf Linie bleiben, nicht alles ermöglichen, Klarheit – Vom Wiegen wegkommen! - War toll, dabei zu sein – Es geht um die solidarischen Prozesse, das ist eine Lebensweise, -haltung – Motivation für eine Neugründung im Raum Uelzen – War schön, einen Tag Zeit und frei gehabt zu haben, um heute dabei zu sein – Einkochaktionen fördern und damit Gemeinschaftsgefühl untereinander fördern – Schön, daß die SoLawis blühen – Schade, es hätten mehr Teilnehmer von den anderen SoLawis da sein können – Das Netzwerk mehr nutzen, hilft, unterstützt und bietet viel – Den Nordverteiler mehr nutzen, mehr miteinander kommunizieren, um Rat fragen, Erfahrungen austauschen.

 

7. Aufräumen und Ende um 16:00 Uhr

 

Vielen Dank an die Gastgeberinnen und die leckere Verpflegung.

 

Ergänzungen von der Protokollantin:

Es wurde ein Foto gemacht.

Es soll ein Artikel in der „Unabhängigen Bauernstimme“ vom AbL mit Foto veröffentlicht werden (verantw. Divi)

Das Protokoll wird an den Verteiler der Region Nord und an das Netzwerk versandt.

 

Gut Adolphshof, 24.04.2016

Barbara Gibas (SoLawi Gemeinschaftsgärtnerei Wildwuchs e.V.)

Regiogruppe Nord-Ost

hier kannst Du Dich in den Regioverteiler Nord-Ost eintragen

Regiogruppe Sachsen/Thüringen

hier kannst Du Dich in den Regioverteiler Sachsen-Thüringen eintragen

Für telefonische Anfragen: 0162 4408808

Im Alltag reicht der Blick oft nur bis zum Ende des eigenen Ackers. Wie erfrischend es da ist auf einem anderen Acker zu Gast zu sein, mit Menschen zusammen zu kommen, die Ähnliches bewegt. Die zu lösenden Fragen verschwinden dadurch nicht, schon gar nicht bei einem ersten Kennenlernen, aber sie können eine neue Farbe bekommen, ein neues Gewicht, und viele weitere Fragen aufwerfen...

Beim 1. SolaWi-Regionaltreffen in Sachsen am 18. Mai 2014 fand ein reger Austausch auf dem Schellehof in Struppen statt. Es kamen 17 Menschen von 8 SolaWi-Höfen aus Sachsen und Thürigen. Seit 2011 wirtschaftet in Sachsen der erste Hof nach dem Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft – wir stecken also alle noch in den Kinderschuhen. Uns verbindet, dass wir eine andere Landwirtschaft wollen und wir stoßen dabei auf offene Ohren, insbesondere bei Menschen die in den Städten leben. Es gibt viel Interesse, viel Unterstützung, viel öffentliche Aufmerksamkeit. Weniger Verständnis finden wir bei Behörden, Landwirtschaftsämtern, Juristen, Steuerberatern – wir brauchen dringend Menschen die uns beraten. Die Frage nach einer geeigneten Rechtsform für unsere Projekte beschäftigt uns alle und war bei unserem ersten Treffen sehr präsent.

Im August wollen wir dann wieder gemeinsam unsere Blicke schweifen lassen, diesmal über den Acker des Luisenhofes.  


deinHof · Solidarische Gemüsekoop Dresden Nieritzstr. 3 · 01097 Dresden
 Henry Müller · 0351 16059979 / 0176 72104205 Lisa Ennen · 0176 72104246
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Mit 8 Höfen zu Gast auf dem Luisenhof bei Chemnitz

Aus dem letzten Treffen war ein Schwerpunktthema hervorgegangen – das Zusammenspiel zwischen GärtnerInnen und Mitgliedern – dem wir uns voller Eifer gewidmet haben. In zwei kleinen Gruppe wurde intensiv diskutiert: einerseits ging es um Kommunikationswege/Organisationsstrukturen zwischen GärtnerInnen und Mitgliedern. Jeder Hof hat für sich eine andere Lösung und immer kann man eine neue Idee mitnehmen. Andererseits wurde besprochen, wie viel Gemüse ein Ernteanteil enthalten sollte und wie viele Menschen davon essen.

Die Frage nach der Gemüsemenge für einen Ernteanteil ist zentral für jede Anbauplanung und zur Zeit auf allen anwesenden Höfen ein großes Thema. Es entstand daher der Wunsch die geplanten und tatsächlich ausgegebenen Gemüsemengen pro Ernteanteil der verschiedenen Höfe miteinander zu vergleichen. Außerdem wäre für alle Höfe eine Umfrage unter den Mitgliedern interessant, wie zufrieden sie mit den ausgegebenen Gemüsemengen sind. Diesem Themenkomplex wird sich Benjamin, Student der ökologischen Agrarwissenschaften aus Witzenhausen, in seiner Bachelorarbeit nähern und erste Ergebnisse bei unserem nächsten Regionaltreffen im November vorstellen.

Bericht vom 3. Solawi-Regionaltreffen am SONNTAG DEN 16.NOV.2014 - diesmal bei der BUNTEN KUH, LICHTENWALDER STR. 1, 09669 FRANKENBERG.

Das Thema auf unserem 3.Treffen war schwerpunktmäßig der Austausch über Sorten, Mengen, Saatgut, Jungpflanzen und deren Lieferung. Nach einem Bericht über das Netzwerktreffen von Lisa und mir gab es eine kleine Diskussion über Struktur und Funktion sowie Etat des Netzwerkes. Persönlich konnte ich eine ähnliche Stimmung wahrnehmen, wie am Sonntag auf dem letzten bundesweiten Netzwerktreffen auf Burg Ludwigstein. Daher haben wir beschlossen Stephanie Wild vom Netzwerkbüro auf unser nächstes Treffen einzuladen (weil das 4.Treffen bei ihr vor der Haustür stattfindet beim Diestels Sonnengarten in Ellichleben).

Neben dem Erfahrungsaustausch über das Schwerpunktthema haben wir auch überlegt mit den regionalen Biobetrieben gemeinsam, einen regionalen Jungpflanzenbetrieb zu tragen, evtl. ähnlich dem Solawi Finanzierungsprinzip. Ob oder wie dies möglich ist soll unter anderem durch die Bedarfserhebung durch Claudia Keller eingeschätzt werden. Außerdem gab es natürlich wieder die üblich Hofführung.
Alles in allem eine schöne Stimmung und wir haben uns wieder ein Stück näher kennengelernt.
Bis zum näxten Mal,
Karl von der RotenBeete!

Regio-Netzwerk-Treffen Sachsen-Thüringen 22.02.201 -in Diestels Sonnengarten in Hummelshain OT Schmölln-

Diesmal hat es uns Solawi-Höfe und Interessierte nach Thüringen in Diestels Sonnengarten verschlagen. Sebastian, Robert und Liona hießen uns (7 Initiativen und 4 Interessierte) herzlich willkommen.

Schwerpunkte waren diesmal die Kulturführung einzelner Gemüsekulturen sowie die Bieterunde und die unterschiedlichen Herangehensweise und Erfahrungsaustausch der Höfe.

Wir erzählten einander und beantworteten Fragen zur Kulturführung, Düngung und Phytosanitärenmaßnahmen (Krankheiten, Schädlinge,..) an konkreten Beispielen. Henry berichtete passend dazu vom Bodenfruchtbarkeitsseminar in Witzenhausen. Sebastian bereicherte das Wissen aller mit seinen Erfahrungen mit Bändchengewebe als ein Substitut für und Ergänzung zum Mulch. Wir diskutierten über Streifen-und Mulchanbau und erkannten großes Interesse und Wissensdurst bei allen vertretenen Höfen zu diesen Anbauverfahren.

Nach einem köstlichen Mittagessen und der obligatorischen Geländebegehung widmeten wir uns der bei allen Initiativen anstehenden Bieterunde und tauschten uns aus, in den verschiedenen Umsetzungsweisen dieser.

Inspirierend wirkte dabei Diestels Sonnengarten, die ihren Ernteabnehmern das Gesamtbudget vorstellen und dann die Ernteteiler in ihren jeweiligen „Verteilstationen-Gruppen“ den möglichen finanziellen Support ermitteln lassen. Bei dieser Art wird direkte Solidarität gelebt und die Gruppe kann sich mehr noch als unternehmerische Versorgungsgemeinschaft wahrnehmen und zusammenwachsen.

In diesem Zusammenhang kam die Problematik der Wertevermittlung auf den Tisch und wir beschlossen für das nächste Treffen uns dem Thema Kommunikation zu widmen. Wir definieren für uns und mit den Ernteteilern: Was wollen wir für eine Landwirtschaft? Es wird ein kleiner Fragenkatalog erstellt, den wir beim nächsten Treffen auswerten. Zudem laden wir pro Hof/Initiative 1-2 Ernteteiler mit ein, um den direkten Austausch zu ermöglichen.

Überdies werden beim nächsten Treffen Gärtner der ANNALinde gGmbH zugegen sein und wir visionieren über eine optionale, solidarisch-getragene Jungpflanzenanzucht für Sachsen-Thüringen.

Die unbearbeiteten Themen (Landfreikauf, Rückblick RSC-Treffen, StarterPaket), der letzten Treffen werden erst einmal weiter mitgenommen, mal schauen, wann wir Zeit finden sie zu bearbeiten. Auf jeden Fall sehen wir uns wieder und das ist auch gut so.

In Vorfreude auf das nächste Treffen, grüßt euch Claudia

5. Regio-Netzwerk-Treffen Sachsen-Thüringen 31.05.2015

-in der Gemüsekooperative Rote Beete in Sehlis bei Taucha-

Diesmal sammelten sich die Solawi-Höfe und Interessierte im Garten der Gemüsekooperative Rote Beete bei Leipzig.

Schwerpunkte des Frühlingstreffens der Solidarhöfe Sachsen-Thüringen beschäftigte sich diesmal am Vormittag mit der Wertedefinition und folgenden Fragen:

  • Was wollen wir für eine Landwirtschaft?
  • Was unterscheidet Solidarhöfe von anderen gartenbaulichen/landwirtschaftlichen Betrieben?
  • Wie wird Solidarität in eurer Solawi gelebt und wo wünscht ihr euch mehr?

Schweigend wurden hierfür Plakate mit Gedanken zur jeweiligen Frage gestaltet. Gefolgt von einer inspirierenden und konstruktiven Diskussion verging die Zeit bis zum Mittagessen wie im Flug.

Gestärkt von diversen frischen und gekochten Köstlichkeiten aus garten und Küche folgte der obligatorische Hofrundgang. Hier bot sich Raum und Zeit für gärtnerischen Austausch und Impulse für die Anwendung in der eigenen Solawi.

Danach, recht geplättet von der Sonne, rauften wir uns erneut zusammen und bearbeiten Themen zu eine optionalen solidarisch getragenen Jungpflanzenanzucht, zu solidarischem Obstbau und Kooperationen. Wir besprachen die aktuelle als auch nachhaltige Relevanz für die Solidarhöfe in Sachsen-Thüringen. Die ANNALinde gGmbH konnte leider nicht dabei sein, aber wir laden sie zum 7. RNW-Treff im November ein, um uns aktiv mit diesem jungen Projekt auszutauschen. Hierfür wird eine Jungpflanzenbedarfserhebung und Datenerfassung innerhalb Sachsen-Thüringen erfolgen.

In diesem Zusammenhang thematisierten wir kurz die Problematik der Stärkung als auch Gefährdung der Bewegung der Solidarischen Landwirtschaft. Hierzu werden wir uns beim nächsten 6.Treffen Ende August mit Karls Positionspapier zu diesem Umstand befassen. Wir werden zudem das Thema der Kooperationen unter den verschieden Solidarhöfen vertiefen. Kooperationen tragen nicht zuletzt zur Resilienz der Solidarischen Landwirtschaft bei. Dazu findet außerdem einen fixen Programmpunkt der Situationsbericht zur Saatgutvermehrung innerhalb der Solidarhöfe (RSC-Treffen).

Die unbearbeiteten Themen (Landfreikauf, StarterPaket, Einladung Stephanie Wild), der letzten Treffen werden erst einmal weiter mitgenommen, mal schauen, wann wir Zeit finden sie zu bearbeiten. Auf jeden Fall sehen wir uns wieder und das ist auch gut so.

SOMMER-SONNE-SOLIDARHOFTREFFEN

Grüßle von Claudia



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