Zukunftsfelder kultivieren - Vielfalt ermöglichen!

2. Fachtag Solidarische Landwirtschaft

Wann: Mittwoch, 22. Januar 2020, 10 – 16 Uhr
Wo: Böll- Stiftung, Berlin

Artenschwund und Klimakrise stellen uns vor die Aufgabe, die Versorgung mit Lebensmitteln und die Bedingungen ihrer Erzeugung neu zu denken.

Als Konsument*innen von Lebensmitteln stehen wir gemeinsam mit den Landwirt*innen in der Verantwortung, die Fruchtbarkeit unserer Ackerböden zu erhalten, unser Grundwasser nicht noch weiter zu belasten und gesunde Lebensräume für Pflanzen, Tiere und Menschen bereit zu stellen.

Durch ihre Bindung an den Standort ist die Landwirtschaft den Folgen der Klimaveränderung besonders ausgesetzt. Solidarische Landwirtschaften sind Reallabore für regionale Anpassungsstrategien und kurzkettige Versorgungswege, sie stoßen auf verschiedenen Wirkebenen positive Veränderungsprozesse Richtung Nachhaltigkeit an. 
Um eine noch weitere Verbreitung der Solidarischen Landwirtschaft zu ermöglichen, braucht es allerdings auch Veränderungen bei den politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen, die bisher einseitig auf eine exportorientierte, industrialisierte Landwirtschaft ausgerichtet ist.
Auf dem 2. Fachtag soll der Frage nachgegangen werden, welche konkreten Schritte notwendig sind, um neue Zukunftsfelder wie die Solidarische Landwirtschaft weiter zu kultivieren.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mathias von Mirbach
für den Vorstand Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e. V.

Zukunftsfelder kultivieren- Vielfalt ermöglichen

Programm

9:00 Ankommen und Anmeldung

9:30 Begrüßung 
Stephanie Wild, Netzwerk Solidarische Landwirtschaft  e. V. // 
Christine Chemnitz, Heinrich-Böll-Stiftung

9:45 Keynote
Wege in eine zukunftstaugliche Landwirtschaft 
Ursula Hudson, Slowfood 

10:15 Vortrag 1
Wo steht die Solawi-Bewegung in Deutschland?
Laura Carlson, TU München

10:45 Vortrag 2
Solidarische Landwirtschaft als transformative Wirtschaftsform
Marius Rommel, NASCENT-Forschungsprojekt, Uni Oldenburg

11:15 Pause 

11:45 Podiumsdiskussion
Was macht den „Mehrwert“ der Solidarischen Landwirtschaft für die Gesellschaft aus?
Moderation: Petra Wähning, Genussgemeinschaften
Phillip Brändle, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) // Jan Plagge, Bioland // Ursula Hudson, Slowfood // 
Simon Keelan, Deutsche Vernetzungsstelle ländlicher Raum (DVS) // Frank Nadler, Ernährungsrat Berlin // 
N.N., Landwirtschaftliche Rentenbank (angefragt) // Julia Hartkemeyer, CSA Pente

13:00 Mittagspause mit Imbiss und Austausch

14:00 Vortrag 3
Solidarische Landwirtschaft – eine neue Beziehungskultur entsteht
Petra Wähning, Genussgemeinschaften

14:20 Dialog-Gespräch
Das schöne Bild vom Bauernhof - Widersprüche der Agrarpolitik
Niels Kohlschütter, Schweisfurth Stiftung // Julia Hartkemeyer, CSA Pente

14:45 Podiumsdiskussion mit Politiker*innen und Publikum 
Was kann die Politik tun, um klimaschonende Versorgungssysteme, 
wie die Solidarische Landwirtschaft, zu fördern?

Moderation: Niels Kohlschütter, Schweisfurt Stiftung
Alois Gerig, CDU // Rainer Spiering, SPD // Friedrich Ostendorff, Grüne // 
Kirsten Tackmann, Die Linke // Dr. Gero Hocker, FDP (angefragt) // 
Veikko Heintz, Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e. V. 

16:00 Abschluss und Danksagung
Anschließend Zeit für informellen Austausch 

Veranstaltungsort

Belle Etage
in der Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstr. 8 // 10117 Berlin
→ nur 15 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof
→ oder U Friedrichstraße oder U Oranienburger Tor

Anmeldung

hier geht es zum Anmeldungsformular

Tagungsbeitrag

10,00 Euro (inkl. Getränke und Mittagsimbiss)
Bitte nach Anmeldebestätigung auf folgendes Konto überweisen:
Solidarische Landwirtschaft e. V.
IBAN: DE07 4306 0967 4052 5311 00
Betr.: Fachtag Solawi <name>

Programm-Flyer zum Download

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit

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