Wissenswertes

SoLawi in den Medien:

1. Arbeiten fürs Gemeinwohl: Anders wirtschaften für den Wandel

( Artikel in der taz vom 29.7.)

2. brand eins Podcast auf detektorFM | Solidarische Landwirtschaft ( vom 29.7.)

3.Brand eins - Zurück zu den Wurzeln

4. Brand eins - „Die Solidarische Landwirtschaft wird weiter wachsen“

1. Hier  geht´s zum  Artikel

2. Zum Podcast hier :

In der Gemeinde Reichshof im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen steht eine große Scheune. Dort wird gelagert, was mehrere Betriebe geerntet oder erzeugt haben: Gemüse, Käse, Eier, Honig oder auch Fleisch. Die Scheune ist das Zentrum der „Solawi Oberberg“, die 2017 gegründet wurde. Neben Biobauer Tim Vehlewald und einigen Mitstreitern ist auch Ernährungsberaterin Lina Wirth maßgeblich an der Gründung beteiligt gewesen. Sie übernimmt heute unter anderem ehrenamtlich die Arbeit im Mitgliederbüro und bringt sich mit Ideen und Konzepten ein.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehen die solidarische Landwirtschaft als „Motor der europäischen Landwirtschaft“ oder „Nukleus für soziale Innovation“. Die Zahl der Höfe, die solidarisch bewirtschaftet werden, steigt enorm. Deutschlandweit waren es vor zehn Jahren etwa 30 Initiativen, aktuell sind im Netzwerk rund 500 Solawis oder Solawis in Gründung organisiert.

Dabei gibt es verschiedene organisatorische Modelle - in Eiershagen in der Gemeinde Reichshof haben sie sich vor fünf Jahren für eine Kooperations-Solawi entschieden. Der Verein kooperiert mit sechs verschiedenen Erzeugerbetrieben. Das Gemüse, Obst, Kartoffeln oder auch die Milch, die sie liefern, holen die mittlerweile rund 150 Mitglieder jede Woche ab. Sie sind aber nicht nur Kundschaft, sie sind auch Unterstützer:innen, können mitbestimmen und sich einbringen. „Ein bunter Haufen netter Menschen“, meint Lina Wirth.

3. Viele Landwirtinnen und Landwirte sind von den Zwängen des Marktes getrieben – darunter leiden oft sie selbst, die Umwelt oder die Tiere. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, das zu ändern. Das Prinzip heißt: Solidarische Landwirtschaft: Zurück zu den Wurzeln

4. Die Agrarökonomin Insa Theesfeld ist Professorin für Agrar-, Umwelt- und Ernährungspolitik am Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Universität Halle-Wittenberg. Sie erforscht, wie sich Ressourcen in der Landwirtschaft am klügsten nutzen lassen und ist überzeugt: Das Phänomen Solidarische Landwirtschaft wird weiter wachsen: Solidarische Landwirtschaft wird weiter wachsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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