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Solawi - Beiträge zur Entwicklung transformativer Wertschöpfungsräume

Schlussbericht des Forschungsprojekts Nascent 2. Das Vorhaben war ein Verbundprojekt der Universität Oldenburg, der Universität Siegen und dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.

Der Schlussbericht des Forschungsvorhabens Nascent 2 – Beiträge Solidarischer Landwirtschaftsbetriebe zur Entwicklung transformativer Wertschöpfungsräume steht jetzt zum Download bereit! 

Das Vorhaben war ein Verbundprojekt der Universität Oldenburg, der Universität Siegen und dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Fördermaßnahme „Nachhaltiges Wirtschaften“ im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3) gefördert und vom DLR als Projektträger betreut wurde. Im Zeitraum 2020-2022 untersuchte das Forschungsteam die Gestaltungs- und Transformationspotenziale Solidarischer Landwirtschaft (Solawi) in einem transdisziplinären Forschungsprojekt. Zentrale Forschungsfrage des Projekts war: Wie kann die Solidarische Landwirtschaft (Solawi) zum Wandel des Agrar- und Ernährungssektors in Richtung Nachhaltigkeit und Resilienz beitragen?

Das Ziel des Projektes bestand darin, erstens deren Stabilisierung, zweitens deren Diffusion, drittens deren Weiterentwicklung zu transformativen Wertschöpfungsräumen sowie viertens die Umstellung tradierter Betriebe zu analysieren und zu befördern. Dies erfolgte auf regionalökonomischer Ebene aus einer Innen- und Außenperspektive. Das Vorhaben folgte einem transdisziplinären Forschungsansatz. Zusammenfassung der Forschungsergebnisse: Das Forschungsprojekt adressierte die negativen sozial-ökologischen Folgen des industrialisierten Ernährungssystems und untersuchte die Potenziale und Grenzen der Transformationswirkung Solidarischer Landwirtschaftsbetriebe.

Neben einer wissenschaftlichen Einordnung von Solawi in den Kontext eines transformativen Wertschöpfungsraums, wurde eine Typologie der unterschiedlichen Ausprägungen erarbeitet. In Kooperation mit dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft wurde eine quantitative Befragung entwickelt und unter den 164 Solawi-Mitgliedsbetrieben durchgeführt, mit dem Ziel eines kontinuierlichen Aufbaus einer Datenbasis, um sowohl Solawis zu unterstützen als auch verbesserte (politische) Öffentlichkeitsarbeit durchführen zu können. Daraus entstanden horizontale Betriebsvergleiche mit ausgewerteten Kennzahlen auf Basis ausgewählter Cluster und es wurde die Grundlage für zukünftige Betriebsspiegel für den vertikalen, internen Kennzahlenvergleich (über die Jahre) gelegt.

Auf dieser Basis wurden Einflussfaktoren auf die Stabilisierung von Solawi-Betrieben identifiziert, die in einem Beratungshandbuch mündeten. Die darin enthaltenen Handlungsempfehlungen wurden gemeinsam mit Projektpartner:innen evaluiert und sind im Praxishandbuch – Handbuch Solidarische Landwirtschaft – dargestellt. Ein wichtiges Ziel des Projektes galt der Weiterentwicklung und Diffusion Solidarischer Landwirtschaft. Dazu wurde eruiert, inwieweit Angebotserweiterungen sowie Kooperationen zwischen Solawi-Betrieben und anderen transformativen Wirtschaftsformen eine vollständige Regionalversorgung abbilden können. Des Weiteren wurden die Bedeutung und Funktion von Systemdienstleister:innen untersucht und deren Potenziale dargestellt. Die Erkenntnisse finden Sie im Schlussbericht oder im Handbuch Solidarische Landwirtschaft. Aus der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Solawi ist zudem eine digitale Kontaktabfrage für Systemdienstleister entstanden, mit der Möglichkeit des Eintrags und Übermittlung der Unterstützungsangebote. Aus den gewonnenen Daten möchte das Netzwerk den Solawis perspektivisch eine Datenbank von potenziellen Systemdienstleistern und ihren Unterstützungsleistungen zur Verfügung stellen.

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