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Wissenswertes

Saatgut als Commons eine Stimme geben

Ein Aufruf zur Mitarbeit von Agrecol und Open Source Seeds. ... Über Jahrtausende haben bäuerliche Gemeinschaften eine reiche biologische Vielfalt in der Landwirtschaft entwickelt und so eine wichtige Voraussetzung für Ernährungssicherung geschaffen. Heute ist diese Vielfalt akut bedroht, ...

... und die Privatisierung von Saatgut ist dafür ein wesentlicher Grund. Deshalb fördern wir Saatgut als Gemeingut. Die Commons-Forschung zeigt Wege auf, wie durch die freie Nutzung von Saatgut kulturelle und biologische Vielfalt unserer Nutzpflanzen als Gemeingut erhalten und weiter-entwickelt werden kann, alternativ zu einengenden und exklusiven geistigen Eigentumsrechten wie Patenten. Wir sehen im Aufbau des Saatgut-Commons eine notwendige Investition in die Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung.

Über viele Jahre hat Agrecol e.V. im Projekt OpenSourceSeeds die Entwicklung einer Strategie zum Aufbau des Saatgut-Commons ermöglicht. Mit Öffentlichkeitsarbeit bringt OpenSourceSeeds die Thematik in die breite Gesellschaft, damit alle mitreden können und das Thema Eingang in die Politik findet. Gemeinsam mit 10 PflanzenzüchterInnen konnten bisher mehr als 100 Akzessionen der Kulturpflanzen Weizen, Roggen, Kartoffel, Mais und Tomate open-source gesichert werden.

Es gibt keine andere europäische Organisation, welche die Förderung von Saatgut als Gemeingut zu ihrem Mandat gemacht hat. Wir verstehen uns als Initiativkreis, der diese Arbeit auf eigene Beine stellen und den Verein Saatgut-Commons e.V. gründen möchte. Ziel ist, das Erreichte zu verbreiten und institutionell zu verstetigen.

Das ist eine große Aufgabe, für die wir weitere Menschen suchen, die schon jetzt bei der Vereinsgründung mitarbeiten und sich für dieses wichtige Thema engagieren wollen. Wir freuen uns über Interessensbekundungen und stehen für Fragen gerne und unverbindlich zur Verfügung.

Kontakt: infoopensourceseeds.org / Tel. +49 6420 822870

Für den Initiativkreis: Erik Albers (Berlin), Lorenz Bachmann (Gießen), Stefan Griesser (Weiach), Ursula Gröhn-Wittern (Hamburg), Bernd Horneburg (Witzenhausen), Johannes Kotschi (Marburg), Christian Nähle (Dortmund), Berthold Schrimpf (Uslar), Ann Waters-Bayer (Göttingen)

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