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Broschüre Selbsterntegärten – so geht’s. Ein Leitfaden für die Praxis. UND: Neuerscheinung Bodenatlas 2024: Boden schützen – Ernährungssicherheit, Klima- und Naturschutz zusammen denken

Selbsterntegärten bieten landwirtschaftlichen Betrieben eine wirtschaftlich tragfähige Einkommensalternative. Sie verbessern die regionale Versorgung mit gesunden Lebensmitteln und das Verständnis für die Landwirtschaft. Einen Überblick über das Thema Selbsterntegärten erhalten Medienvertreterinnen und -vertreter in einem Pressegespräch des BZL auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen – mit dabei ist Katharina Mittelstraß, unter anderem Gründerin der ersten Selbsterntegärten Deutschlands.

Die Broschüre „Selbsterntegärten – so geht’s“ des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) und des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) ist eine umfassende Anleitung für alle, die Selbsterntegärten anbieten möchten. Drei erfolgreiche Betriebe berichten in der Broschüre von ihren Erfahrungen und geben wertvolle Tipps – von Anbauplanung und betriebswirtschaftlicher Betrachtung bis hin zur steuerlichen Gestaltung.

Die Broschüre steht kostenfrei im Medienservice der BLE unter der Bestellnummer 7661 zum Download zur Verfügung: www.ble-medienservice.de

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Neuerscheinung Bodenatlas 2024: Boden schützen – Ernährungssicherheit, Klima- und Naturschutz zusammen denken.

Intakte Böden sind eine Grundvoraussetzung, um gesunde, vielfältige Lebensmittel zu erzeugen, das Klima zu schützen und die Artenvielfalt zu erhalten. Aber der Zustand der Böden ist schlecht, mehr als ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Flächen weltweit gelten als degradiert. In der Europäischen Union sind mittlerweile mehr als 60 Prozent der Böden geschädigt – verursacht unter anderem durch industrielle Landwirtschaft und die Auswirkungen der Klimakrise wie Trockenheit und Bodenverluste.

Gleichzeitig kommt Böden eine immer größere Bedeutung in der internationalen Klimadebatte zu, was die Verteilungskonflikte um Land massiv verschärft. Was dringend gebraucht wird, sind abgestimmte politische Anstrengungen zum Bodenschutz, die die verschiedenen Nutzungsformen zusammen denken und sich an Menschenrechten orientieren. Wie diese aussehen könnten, darauf gibt der Bodenatlas 2024 erste Antworten.

Ein Konzept, um auf die multiplen Krisen zu reagieren ist die Agrarökologie. Agrarökologische Methoden fördern nachhaltig die Bodenfruchtbarkeit. Agrarökologische Betriebe haben zudem eins gemeinsam: Sie erhöhen die Unabhängigkeit und Resilienz der Betriebe.

Der Bodenatlas 2024 beleuchtet auf 50 Seiten und mit 53 Illustrationen, wieso gesunde Böden für Mensch und Natur überlebenswichtig und zugleich umkämpft sind. Er erklärt auch, warum intakte Böden für den Klimaschutz und die Anpassung an die Klimakrise essenziell sind. Er zeigt, wie ein langfristiger Bodenschutz in der Landwirtschaft gelingen kann und welche politischen Rahmenbedingungen es dafür braucht.

Der Atlas, Bilder und Grafiken stehen unter www.boell.de/bodenatlas, www.bund.net/bodenatlas2024 und www.tmg-thinktank.com/bodenatlas zum Download bereit.

Der Atlas kann für Unterrichtszwecke auch klassensatzweise bei der Heinrich-Böll-Stiftung bestellt werden.

Kontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung: 
Laura Endt, Pressesprecherin
T 030-28534-202
E laura.endtboell.de

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