Praktiker-Workshop "Bürgerkapital, Umkreisfinanzierung, Crowdfunding"

19.11.2015

Möglichkeiten und Grenzen der privaten Finanzierung von Projekten nach Verabschiedung des Kleinanlegerschutzgesetzes

19.11.2015, 14.00 - 18.00 Uhr, Anthroposophisches Zentrum Wilhelmshöher Allee 261, 34131 Kassel

Viele ökologische Höfe und soziale Initiativen sind auf die Unterstützung ihrer Mitglieder, Kunden oder sonst ihres „Umkreises“ zur Finanzierung ihrer Vorhaben angewiesen. Durch Bürgerkapital, Umkreisfinanzierung oder Crowdfunding kann in Form von Privatdarlehen, stillen Beteiligungen, Genussrechten das Eigenkapital aufgebracht werden, was für eine weitergehende Bankfinanzierung notwendig ist. Durch das jüngst verabschiedete Kleinanlegerschutzgesetz ist dieses Vorgehen eingeschränkt worden. Die Verantwortlichen in den Projekten sind aufgefordert sich sehr genau über die Formen und Voraussetzungen zu informieren, unter denen Bürgerkapital für gemeinnützige, soziale und ökologische Vorhaben noch zur Verfügung gestellt werden kann.
Der Workshop soll informieren, einen Austausch anhand der Fragen der Teilnehmer ermöglichen und Lösungsansätze skizzieren. Folgende Fragen sind zu bearbeiten:

I. Welche Möglichkeiten der „Umkreisfinanzierung“ von Projekten bestehen heute noch?
II. Wie sind die Ausnahmen von der Prospektpflicht für soziale und gemeinnützige Projekte neuerdings geregelt?
III. Möglichkeiten und Grenzen der Bereitstellung von Genossenschaftskapital für Projekte
IV. Bereitstellung von Bürgerbeteiligungskapital über Crowdfunding-Plattformen.

Referenten Lukas Beckmann, Vorstand der GLS Treuhand e.V. Bochum
Gründungsmotivation der GLS Treuhand war es, engagierte Menschen dabei zu unterstützen, die Gesellschaft durch Projekte und Initiativen stärker selbst zu gestalten.
Thomas Rüter, Rechtsanwalt, Partner in der Sozietät Hohage, May & Partner
Beratung von Verbänden und Betrieben des ökologischen Landbaus sowie des Gesundheits-, Bildungs- und Sozialbereichs.
Moderation Matthias Zaiser, Landwirt und Diplom Ökonom, Matthias Zaiser Betriebsentwicklung Hamburg, Beratung von ökologischen Betrieben, Wirtschaftliche Analyse, Fördermittel, Betriebsentwicklung
Die Seminargebühr beträgt 95,00 € inkl. Pausenerfrischung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Wir bitten um Anmeldung per Mail an
Rechtsanwalt Thomas Rüter, Brehmstraße 3, 30173 Hannover,
Tel.: 0511 898814-0 . E-Mail: rueter(at)hohage-may.de, www.hohage-may.de

 

Das Netzwerk Landwirtschaft als Gemeingut wurde von Rechtsanwalt Thomas Rüter und der Matthias Zaiser - Betriebsentwicklung in Kooperation mit der GLS Treuhand e.V. gegründet. Ziel des Netzwerks, ist es, die rund 180 assoziierten Höfe sowie die Bewirtschafter und Treuhänder bei ihren Rechts- und Betriebsentwicklungsfragen zu unterstützen. Vier große Tagungen und eine umfangreiche Studie zu dem Thema Landwirtschaft als Gemeingut sowie diverse Arbeitsblätter und Workshops zeugen von dieser Arbeit. 

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