SaatMachtSatt - Wer kontrolliert das Saatgut? Internationale Konferenz

29.05.2015

Weltweit wird Saatgut von der Agrar- und Ernährungsindustrie im Namen der Ernährungs­sicherung unter die Kontrolle von immer weniger Akteuren gebracht. Die internationale Politik ebnet dabei den Weg. Eine globale Ernährungssouveränität braucht jedoch Saatgutvielfalt, die nur durch den Beitrag von Vielen erhalten und entwickelt werden kann. Welchen Einfluss haben Saatgutrechtssysteme und internationale Handelsverträge wie z.B. das aktuell debattierte TTIP-Abkommen auf den Zugang zu Saatgut? Welche Agrarsysteme und Formen landwirtschaftlicher Praxis brauchen wir um den ökologischen und sozialen Herausforderungen einer bäuerlichen Landwirtschaft in den verschiedenen Weltregionen zu begegnen und welche Ansätze gibt es Saatgutentwicklung  lokal  zu organisieren?

Auf einer öffentlichen Konferenz im Vorfeld des G7-Gipfels im Juni 2015 wollen wir uns mit der aktuellen politischen Situation zum Thema Saatgut in verschiedenen Regionen auseinandersetzen. Wir wollen gemeinsam Fragen und Antworten dazu entwickeln, welche Bedingungen für den Erhalt der globalen Saatgutvielfalt notwendig sind. Ein Nord-Süd- sowie Süd-Süd-Erfahrungsaustausch von wissenschaftlichen und aktivistischen ExpertInnen wird uns hierzu die Perspektiven eröffnen.  Im Fokus  werden die Regionen Süd-Asien, Afrika und Europa stehen. Die Konferenz wird zweisprachig auf deutsch und englisch stattfinden.

  • Was?    Vorträge, Workshops,  Begegnung,  Nord-Süd-Austausch, Süd-Süd- Austausch,               Ausstellung, Saatguttauschbörse                                                  
  • Wann/wo?    Fr. 29. Mai 19-22h und Sa. 30. Mai 9-21h , Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin Mitte,   Luisenstraße 58/59 
  • Für Wen?   Interessierte,  AktivistInnen, GärtnerInnen, BäuerInnen, politische EntscheiderInnen 

Die Teilnahme ist kostenfrei.  Anmeldung bitte über kontaktsaatmachtsatt.de. Weitere Infos zum Programm in Kürze auf www.saatmachtsatt.de

Veranstaltet von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit dem Forum Umwelt und Entwicklung
mit Kirsten Grover und Roman Best

 
                           

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